Schnecken(h)aus Zeit

Als Brücke zur Langsamkeit

Richtig atmen heißt, 
die Atemluft ohne Anstrengung, ganz in Bauch und Becken hineinströmen zu lassen. 
Zur Hilfestellung kannst du das Schneckenhaus in die rechte Hand nehmen, leicht senkrecht in Lippen Höhe halten. 

Die linke Hand auf den Bauch unterhalb des Bauchnabels legen. Beim Einatmen wölbt sich der Bauch nach außen. Ausatmen durch den Mund, den Atem in das Schneckenhaus fließen lassen.

Unser Unterbewusstsein ist sich der Heilenden Geometrie der Spirale bewusst.
So fließt der Atem durch den ganzen Körper, seelische und körperliche Verspannungen können sich lösen. 

Den Atemrhythmus finden. Den Atemrhythmus zu finden trainiert man, indem man durch die Nase in den Bauch hinein atmet und etwa doppelt so lange aus atmet. 

Ausatmen bringt die eigentliche Entspannung.
Nach dem Einatmen nicht die Luft anhalten, sondern gleich ruhig ausatmen. Erst danach eine kurze Atempause einlegen, bis der Körper wieder nach Luft verlangt. Jetzt atmest du automatisch tief ein. 

Beobachte deine Atmung.
Wie die meisten Menschen wirst du vermutlich beim Ausatmen etwas zusammensinken, doch so wird der Energiefluss gehemmt. 
Das Ausatmen sollte dich daher im Gegenteil aufrichten. 

Das Einatmen hilft dabei, dass du dich sammelst.
Denn beim Einatmen empfängst du etwas: Du lässt etwas zu. Das Ausatmen ist aktiv: Du tust etwas.

Ein kleiner Trick ; Setze  beim Ausatmen die „Lippenbremse“ ein. Bei dieser entweicht die Luft durch die leicht geschlossenen bzw. minimal geöffneten Lippen. 
Die „Lippenbremse“ verlangsamt die Ausatmung und 
fördert wesentlich die Entspannung

Verbinde das Ausatmen mit einem Geräusch 
(wie „pfff“, „uuu“, „oouumm“)

"Das Kraut des Internisten und das Messer des Chirurgen  heilen von  außen, der Atem heilt von innen." (Paracelsus).