Schnecken(h)aus Zeit

Als Brücke zur Langsamkeit









Der wunderbare Schicksalsweg "Schneckenhaus".

Im November 2010 wanderte ich ziemlich frustriert, durch die verschneite Landschaft. 

Durch den eigenen Lebensweg hatte ich schon einige Praxis in den Höhen und Tiefen des Schicksals.
Dennoch führten mich meine Gedankenwege durch ein Labyrinth der Gefühle.
Im Selbstmitleid und unmotiviert, fand ich keinen Weg der zur Weiterentwicklung beitragen könnte.

Ich wollte etwas bewegen, neues erschaffen.

Mitten im Schnee, in der ansonsten sehr kargen und für mich endlos leeren Landschaft fand ich am Wegesrand 

ein leeres Schneckenhaus, das ich als Spiegelbild meiner Empfindungen des Rückzugs meiner Unzufriedenheit 

und meines Stillstands empfand. 

Dies war der Beginn der Malerei, für die es keine Vorlagen gibt. Sie entstand aus meiner momentanen Empfindung, 

dem Erspüren der Strukturen die das Schneckenhaus vorgibt.
Dieses kleine leere Häuschen, öffnete mir die innere Tür zur Ruhe, Entspannung, Neu Findung und enormer Motivation 

im Er- und Begreifen dessen, was ist. Das Leben im Hier und Jetzt.


Der Wegweiser zur Weiterentwicklung war nun sichtbar. Altbewährtes übernehmen Neues hinzufügen 

und auch mal unbetretene Wege gehen. Geduld, Ausdauer und die Liebe zur Natur waren treue Wegbegleiter.

Die Landschaft hat mich vieles gelehrt. Wenn der Mensch im Gleichklang mit der Natur ist, erwacht die Erkenntnis, 

wie viel man in Gewöhnlichem Alltäglichem finden kann. 


Gleiches wollte ich nun auch in Fotografien spiegeln.

Nach fast einem Jahr Praktikum in der Fotografie, wurden meine ersten Kompositionen
der Schneckenhaus "Zauber - Zeit" geboren.
Nun freue ich mich auf das " Wachstum der Erkenntnisse.“